NPD gründet Landesgeschäftsstelle in Hohenberg
Montag, 16.04.2007
Alles fing so gut an. Lars Käppler räumte seinen braunen Kram aus dem ehemaligen Gasthof „Goldenes Kreuz“ in Hohenberg. Ausgezogen war auch der Nazi Max von Koskull. Es schien als sei der Nazispuk in Hohenberg am Ende.
Mittlerweile steht jedoch fest daß das Gebäude nicht aufgegeben, sondern anderweitig genutzt werden soll. Die NPD errichtet dort nun ihre Landesgeschäftsstelle Baden-Württemberg. Neben den Büros der NPD und der JN soll das „Goldene Kreuz“ für Seminare, Rednerveranstaltungen und Klausurtagungen des Landesvorstandes genutzt werden. Für die NPD bedeutet dies erhebliche Einsparungen als auch effizientere „Parteiarbeit“. Das erste Seminar ist bereits angekündigt...
Dass dadurch die Aktivitäten von Nazis der NPD in der Region zunehmen werden ist vorprogrammiert. Eigentlich müssten jetzt bei allen Gegnern der NPD die Alarmglocken klingeln. Die erste Ausnhame kommt aus Rosenberg. Der dortige Bürgermeister Uwe Debler weiss bereits seit Wochen von dem Vorhaben der NPD. Hat er nach den Aktionen gegen das Goldene Kreuz, Ende 2005, noch angekündigt: „Die Demonstrationen werden mit Sicherheit kein Strohfeuer gewesen sein. Wir bleiben weiter wachsam und setzen die Informations- und Aufklärungsmaßnahmen fort,“ so schweigt er wieder. Nichtmal sein Gemeinderat wurde darüber informiert. Informations- und Aufklärungsmaßnahmen sehen anders aus.
Wir fordern Herrn Debler auf die Pläne der NPD öffentlich zu machen, seine Bürger, die direkt betroffen sind darüber zu informieren und alles menschenmögliche zu tun um den Nazis in Hohenberg das Leben zur Hölle zu machen!
Auf einen brennend heissen Sommer in Hohenberg!
NPD zerschlagen!
Quelle: Rotes Hall
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